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Tanzpartner Swing / West Coast Swing

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West Coast Swing ist ein Tanz aus der Familie der Swing-Tänze der Paarweise getanzt wird.

Als Vorläufer wird meist der Lindy Hop genannt, insbesondere der sogenannte "Hollywood Style" von Dean Collins. Wie der Name schon sagt, entstand der Tanz an der Westküste der Vereinigten Staaten. Es ist der offizielle Tanz des Bundesstaates Kalifornien.

Im Gegensatz zu anderen Swing-Tänzen wie dem Lindy Hop orientiert sich der West Coast Swing weniger an den ursprünglichen Schritten und Tänzen, sondern gilt als eine Swing-Tanz-Variante, die "mit der Zeit geht". So wird West Coast Swing auch oft auf Disco, moderne Popmusik und Hip Hop-Musik getanzt (aber natürlich auch auf Swing-Musik).

Der West Coast Swing ist "slotted" und stationär, d. h. er wird in einem schmalen, länglichen Bereich getanzt, dem slot, der normalerweise nicht verlassen wird. Da Tanzpaare stationär bleiben, gibt es keine Tanzrichtung. Bewegungen im West Coast Swing sind normalerweise weich und flüssig, wobei natürlich Musik interpretiert wird. Improvisation spielt eine große Rolle in diesem Tanz, wie in vielen Swing-Tänzen.

In Nordamerika gibt es im West Coast Swing eine sehr große Wettbewerbsszene. Trotz dieser großen Wettbewerbszene wird viel Wert auf die sozialen Aspekte des Tanzens gelegt. So ist zum Beispiel Jack ’n’ Jill die größte Wettbewerbs-Division mit den meisten Teilnehmern. In Europa hat der Tanz in England und Frankreich eine gewisse Verbreitung gefunden. Auch in Deutschland wird er immer beliebter: So ist West Coast Swing mittlerweile schon bei über 16 % der Workshops auf Europas großem Tanzfestival "Euro Dance Festival" das Thema. Immer mehr Tanzschulen in Deutschland nehmen den Tanz in ihr Programm auf.


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